• Schicksalsberg: 2000 Meter über dem Meeresspiegel liegt die Region Tongariro, die alle Fans der Herr-der-Ringe-Filme kennen. Beim Tongariro Crossing, einer 10-Stunden-Tour, wandert man vorbei an einem aktiven Vulkan, stinkenden Schwefelseen und kann an ei
  • Hat Einzug gehalten: Das Smartphone bei den Mönchen in Laos, nahe dem Tempel Wat Tham Phou Si.
  • André Pecher wanderte im Norden Vietnams in Sapa an frisch eingesäten Reisfeldern vorbei.
  • Mit grandioser Aussicht belohnt: Der anstrengende Aufstieg in Vang Vieng, Laos, bei über 30° C und kaum auszuhaltender Luftfeuchtigkeit war nicht ungefährlich.
  • André Pecher mit vietnamesischem Spitzhut: Die Einheimischen fahren so morgens mit ihren Booten auf den Mekong und verkaufen auf schwimmenden Märkten Gemüse, Blumen, Fleisch oder heiße Suppen.

Den Horizont entdecken und erweitern

Dass er eine Weltreise machen wollte, bevor er nach Abschluss des Studiums in den Job startet, wusste André Pecher früh. „Eineinhalb Jahre vorher habe ich begonnen, mir die Route zu überlegen: Um der Regenzeit immer auszuweichen. Zu dem Zeitpunkt habe ich hier bei Hadi-Plast bereits als Werksstudent gearbeitet“, berichtet er. Heute hat er seinen Studiengang International Business mit dem Bachelor erfolgreich abgeschlossen, die siebenmonatige Weltreise absolviert und ist im Hadi-Plast-Team als Key-Accounter tätig. Viele Erfahrungen und Erlebnisse sind ihm noch immer präsent. Man hört ihm seine Begeisterung an, wenn er resümiert: „Diese Eindrücke werden mich mein Leben lang begleiten“.

Weil man mit fester Stelle nie wieder so lange am Stück die Welt erkunden kann, hat André Pecher sich diesen Traum erfüllt. Er fand dafür auch die Zustimmung bei Hadi-Plast. Dort hat man gerne auf seine Rückkehr und den Eintritt ins Unternehmen gewartet.

Zusammen mit seiner Freundin startete er die Rucksackreise in Südostasien. Für den Flug nach Thailand wurde ein günstiges oneway-Ticket geordert, dazu vier Tage Hotel und ein Tauchkurs. Das war alles, was im Vorfeld fest gebucht war. „Wenn man etwas bei so einer Reise lernt, dann ist es das Organisieren“, sagt er lachend. „Immer ein Bett zu finden und etwas zu essen, ist in Südostasien aber nicht schwer.“ Unterwegs war André Pecher in dieser Weltgegend in der Regel mit dem Bus oder dem Minivan. Oder im Tauchanzug: Die Begegnungen unter Wasser mit Mantarochen haben den Hobby-Taucher fasziniert. Ebenso die anderen Kulturen. „Die Menschen dort haben wir als unglaublich gastfreundlich und vor allem hilfsbereit kennengelernt. Dort hilft jeder jedem, auch Fremden. In Laos, Kambodscha und Vietnam sind die Menschen immer unterwegs, nicht Zuhause. Es herrscht geschäftiges Treiben in den Läden und Straßen. Beeindruckend für ihn: „Die Menschen dort kommen wirklich mit dem Nötigsten klar. Und sie strahlen dabei eine große Zufriedenheit aus.“

Ganz anders auf dem fünften Kontinent. Pecher: „In Australien und Neuseeland ist das Leben sehr westlich geprägt. Die Menschen haben da ihr Auto, ihr Haus – und wir Touristen kennen deren Essgewohnheiten und Gerichte.“ Mit einem gemieteten Allrad-Wagen erkundete er das Land der grandiosen Landschaftseindrücke und Beuteltiere. Vor allem der Abstecher nach Neuseeland und seine geographischen Besonderheiten haben ihn in der Pazifik-Region begeistert. Landschaft, die Europäer so nie sehen: vergletscherte Berge, der kalte Regenwald und schöne Küsten mit Fjorden, alles dicht an dicht beheimatet auf dem schroffen Gestein des Pazifischen Feuerrings.

Nach sieben Monaten Reisezeit und zigtausenden Kilometer Reise- und Fahrerfahrung kam André Pecher zurück nach OWL und zu Hadi-Plast. „Ich fühle mich gestärkt, alle Aufgaben, die sich mir stellen, lösen zu können“, sagt er selbstbewusst. Aus Erfahrung weiß er: „Was ich noch nicht kenne, werde ich kennenlernen.“ Das bereichert ihn und seine Kompetenzen, auch beruflich. Das Reiseziel des nächsten Rucksack-Urlaubs steht schon so gut wie fest. Auch die Entdeckung des Westens Kanadas will gut vorbereitet sein.