• Hatice Malatyali, Mark Haksteter, Simon Eckert und Ella Lochbaum
    Halten die Hadi-Plast-Fahne hoch: die Einserkandidaten Hatice Malatyali, Mark Haksteter, Simon Eckert und Ella Lochbaum (von links)
  • Hatice Malatyali, Simon Eckert, Ella Lochbaum und Mark Haksteter
    Selbstbewusst und zuversichtlich: Die erfolgreichen Absolventen Hatice Malatyali, Simon Eckert, Ella Lochbaum und Mark Haksteter (von links)

Ein „1A-Quartett“

Hövelhof. Richtig zufrieden sind die jungen Maschinenbauer Ella Lochbaum, Simon Eckert, Mark Haksteter und Hatice Malatyali. Das können sie zweifelsohne sein: Die vier haben ihr Studium an der Universität Paderborn bzw. an der Hochschule Hamm-Lippstadt in Kooperation mit der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung allesamt mit einer „1“ vor dem Komma absolviert. Ihre Forschungsthemen waren ganz unterschiedlich, hatten jedoch eines gemeinsam: Es handelte sich immer um eine  angewandte Abschlussarbeit, die eine konkret vorliegende Unternehmensaufgabe behandelte.

Hadi-Plast-Geschäftsführer Dr. Karsten Anger ist zugleich Kontaktperson für die Studierenden wie auch die betreuenden Professoren, Prof. Dr. Sabine Fuchs von der Hochschule Hamm-Lippstadt, Prof. Dr.-Ing. Elmar Moritzer und Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner an der Fakultät für Maschinenbau an der Universität Paderborn. „Unseren Kunden in der Produktion Arbeiten auf dem neuesten Forschungsstand anbieten zu können, spricht für unsere Qualität, aber auch für unseren Anspruch, mit ihnen gemeinsam Neues zu entwickeln. Das ist auch für Studierende der Idealfall, weil sie hier vorbehaltlos Wissen einbringen und sich ausprobieren dürfen. Ein Gewinn – immer für beide Seiten!“, sagt Anger. Simon Eckert, der jetzt einen mit „sehr gut“ ausgezeichneten akademischen Grad Bachelor of Sience (B. Sc.) führen darf, forschte beim Möbel-Auszugsspezialisten Pöttker in Lippstadt. Nach einem vierwöchigen Praktikum bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung hatte er den Betrieb bereits kennengelernt und konnte sich dann erfolgreich mit der Entwicklung und Konstruktion von funktionsintegrierten Profilabschlussleisten in der Möbelindustrie befassen. In Profile eingesetzte Module, höhenverstellbar und sowohl für Rollen oder Gleiter geeignet, sind „seine“ Neukonstruktion. Wie Mark Haksteter, jetzt ebenfalls graduierter Bachelor, profitierte er von den regelmäßigen Besprechungen bei der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung. Konstruktion und Produktion in Einklang zu bringen, stand immer im Mittelpunkt der Arbeit. Haksteter konstruierte einen Multi-Material-Rohrträger mit umspritztem, metallischen Einleger. Diese Neuentwicklung, die dem jungen Mann eine glatte „1,0“ einbrachte, ist bereits als Gebrauchsmuster angemeldet, dem das Patent folgen soll.

Ella Lochbaum hat an der Hochschule Hamm-Lippstadt bei Prof. Dr. Sabine Fuchs die Faserlängenverteilung in PA66 unter Berücksichtigung von unterschiedlichen Fasergewichtsanteilen untersucht. Sie wurde dafür mit einer „1,3“ belohnt und konnte ihr Know-how bereits als Hadi-Plast-Delegierte beim Kundenbesuch in Kanada einbringen. Aktuell bereitet sie sich, wie die beiden jungen Männer, in Paderborn auf ihren Master in Maschinenbau vor.

Hatice Malatyali hat mit ihrer „sehr gut“ benoteten Arbeit bei Prof. Dr.-Ing. Volker Schöppner an der Universität Paderborn über die Entwicklung eines Konzeptes für die Einführung eines Umweltmanagementsystems bei der Hadi-Plast GmbH ihren Master of Sciene (M. Sc.) erworben. Die Forschung lässt auch sie nicht los: Hatice Malatyali wird nun promovieren. Aber: Wie die drei anderen Studierenden, die nach ihrem Bachelor-Abschluss jetzt einen Master anstreben, bleibt sie der Hadi-Plast Kunststoff-Verarbeitung erhalten. „Gutes Personal, das nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch weiß, wovon es spricht, ist wichtig. Wir bilden es selbst aus und fahren sehr gut damit“, freut sich Karsten Anger. „Wir sind immer offen für interessierte Bewerberinnen und Bewerber.“