• Arbeitstreffen in Hövelhof mit (von links): Timo Nordmeyer, Dr. Christoph Lakemeyer, Dr. Karsten Anger, Christoph Schulte, Dan Hayworth, Dr. Anselm Ebert, Ameet Sule, Till von den Driesch, Michelle Blauth, Kai Berkenfeld
    Arbeitstreffen in Hövelhof mit (von links): Timo Nordmeyer, Dr. Christoph Lakemeyer, Dr. Karsten Anger, Christoph Schulte, Dan Hayworth, Dr. Anselm Ebert, Ameet Sule, Till von den Driesch, Michelle Blauth, Kai Berkenfeld

Hadi-Plast: Forschungsauftrag für energieeffizienten Inhalator

Bis 2020 läuft das Forschungsvorhaben, an dem das Hadi-Plast-Team jetzt gemeinsam mit dem pharmazeutischen Institut, Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie und Biotechnologie, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der Firma H&T Presspart aus Marsberg zusammenarbeitet.

Das Verbundvorhaben, das im Förderprogramm des Forschungszentrums Jülich angesiedelt ist und finanziell vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie getragen wird, wird in fünf Arbeitsschritten einen neuartigen und besonders energieeffizient hergestellten Inhalator entwickeln. Das Gerät wird in der Medizintechnik für die Inhalation pulverförmiger, aerosolverteilter Medikamente genutzt.

Die Herausforderung besteht darin, neben einer äußerst material- und energieeffizienten Produktion für die Serienherstellung auch die Materialeigenschaften des Inhalators selbst zu optimieren. Der verwendete Kunststoff darf als fertig gespritzter Inhalator keine elektrostatische Ladung aufweisen, damit das pulverförmige Medikament auch auf Dauer nicht im Tubus des Gerätes an den Wandungen „kleben“ bleibt, anstatt in die Atemwege des Patienten zu gelangen. Denn wäre dies der Fall, stimmte die Dosierung der Medikation nicht mehr.

Dr. Christoph Lakemeyer: „Die kunststoffseitige Entwicklung dieses Projektes betreuen wir bei Hadi-Plast. Wir freuen uns, mit dieser Arbeit einen wichtigen Beitrag für den Erkenntnisgewinn der kunststoffverarbeitenden wie pharmazeutischen Industrie zu leisten.“